„Zurück in die Stadt von morgen“

16 mm / Digibeta, 23 min

 

Schauplatz von „Zurück in die Stadt von morgen“ ist das Berliner Hansaviertel, das mit der 1957 abgeschlossenen Wiederbebauung die städtebaulichen und damit verbunden auch gesellschaftlichen Visionen der europäischen Nachkriegsmoderne Gestalt annehmen ließ.

 

Unterschiedliche Personen führen den Zuschauer durch diesen Modellentwurf einer „Stadt von morgen“, wobei sich deren eigenen, minimalistisch erzählten Geschichten mit Beschreibungen des jetzigen Zustands des Viertels verweben. Dazu kommen Rückblicke auf Utopien eines gesellschaftlichen Wandels, die mit dem damaligen „neuen Bauen“ verbundenen waren sowie Ausblicke auf zukünftige Lebensperspektiven. Im Labyrinth von Möglichkeiten, verpassten Chancen, kreativen Spekulationen und harten Fakten kann ein purer Baustoff wie Linoleum zum Akteur werden und seine Nutzer als Boten von Erfahrungen und Deutungen auf die Bühne schicken.

 

Buch / Regie: Michaela Schweiger

Kamera: Andreas Gockel

Ton: Robert Draber

Schnitt: Stephanie Paul