Ute Richter

*1964 in Dresden, lebt in Leipzig

Ute Richter analysiert in ihrer künstlerischen Arbeit die Definitionsmacht von Architektur, Design und Kunst im öffentlichen Raum und wie politische und ökonomische Bedingungen hier sichtbar werden. Plakate und Schriftzüge gehören ebenso zu Richters Untersuchungsgegenständen wie architektonische Strukturen, welche die Bewegung im Raum lenken, oder Kunst im öffentlichen Raum als Ausdruck zeittypischer Vorlieben und Förderungspolitiken.

Ausbildung, Stipendien

1986–92

Hochschule für Bildende Künste Dresden, Diplom Freie Kunst und Meisterschülerin

1994

DAAD-Stipendium, Ecole Nationale Supérieure des Beaux-Arts, Paris

1995

Arbeitsstipendium „Entrez les artistes“, DRAC Ile de France

1996

Arbeitsstipendium der Stiftung Kulturfonds Berlin

1998

Projektstipendium der Kulturstiftung Sachsen
Atelierstipendium, Le Crédac, Ivry sur Seine

2002

Arbeitsstipendium der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur, Berlin

seit 2006

Lehrtätigkeit an der TU Dresden Fachbereich Architektur

Einzelausstellungen (Auswahl)

2003

„Olympische Ringe“, Kunstbank Berlin

2001

„geschlossen“, Museum Junge Kunst, Frankfurt a. Oder

2000

„Mitten in der Zukunft“, Container Upahl, Künstlerhaus Schloss Plüschow

1998

„hier klicken“, Le Crédac, Ivry sur Seine

1998

„hier klicken“, Le Crédac, Ivry sur Seine
„Umschalten“, temporäre Installation, Albertplatz Dresden

1997

„Tanjas Video“, Künstlerhaus Schloß Wiepersdorf

1996

„Feuerpause“, Maison d’Art Contemporain Chaillioux, Fresnes

Gruppenausstellungen (Auswahl)

2004

„Zukunft? Wann fängt die an?“, Entwurf für den Maßregelvollzug, Eberswalde

2003

Symposium „shrinking cities“, Bauhaus Dessau Projektentwurf „www.gaestebuch-arbeitslos.de“, U2 Berlin, Alexanderplatz

2002

„Logo“, kunstkraftwerk, Brandenburgische Kunstsammlung Cottbus

2001

„willing refugees“, Künstlerhaus Schloss Plüschow, Kunsthalle Rostock

2000

„Fahne für Werkleitz“, 4. Werkleitzbiennale, Werkleitzgesellschaft, Tornitz

1999

„saturation“, Sechzehn Räume, Berlin 1999, loop – raum für aktuelle kunst, Berlin
P.A.R.K. 4DTV, Amsterdam, Salto open kanaal A2
„Prinzip Hoffnung“, concrete – planwerk stadt, KMZ Berlin-Adlershof
„Restrisiko“, 12e Bourse d’art monumental, Galerie Fernand Léger, Ivry-sur-Seine (F)

1998

„Vitale Module“, Kunstverein Ludwigshafen, Kunsthaus Dresden

„Mitten in der Zukunft“
2000
temporäre Installation, Container der Gemeinde Upahl
Werbeplane mit Schriftzug 18,50 m x 1,40 m
Videoprojektion im Innenraum 2 x 3 m
courtesy: Ute Richter

„Olympische Ringe“
2003
Kunstbank, Berlin
Wandmalerei 6,60 m x 3,10 m
courtesy: Ute Richter